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Sauerkraut

 

Wenn du dir etwas Gutes tun willst kannst du auch Lebensmittel fermentieren!

 

Durch Milchsäuregärung entstehen viele gute Bakterien, die die Darmflora, wie auch das Immunsystem stärken und ein Schutzschild gegen die vielen Krankheitserreger bilden.

 

Außerdem kannst du durch den Fermentationsprozess die Kohlenhydrate der Zutaten senken.

Möhren oder andere Gemüse, die eigentlich in eine Ketoernährung nicht passen, können nun öfter integriert und genossen werden und es kommt noch mehr Abwechslung auf den Tisch.

 

Für ein schmackhaftes Sauerkraut brauchst du nicht viele Zutaten, nur etwas Geduld:

 

Rezept:

 

Weißkohl oder Spitzkohl in Bio-Qualität  hobeln (am besten gleich in größerer Menge) und in einer großen Schüssel mit etwas groben Meersalz bestreuen.

Mit den Händen gut kneten und knautschen, sodass mit Hilfe des Salzes Feuchtigkeit austritt.

 

Das gehobelte Kraut in bereitstehende, gut gereinigte Bügelgläser oder Tontöpfe geben und mit einem Krautstampfer oder einfach der Faust in die Behältnisse stopfen.

 

Mit einem Gewicht aus Glas oder Ton beschweren und mit Salzlake 2-5% (hier 25 g Salz auf 1 Liter Wasser) füllen.

Ins Kraut Gewürze nach Geschmack geben. Z. B. Wacholderbeeren, Kümmel, Senfsaat.

Hier ist es eine geraspelte Möhre, Kümmel, Wacholder  und etwas Chili.

 

Wie du siehst: Auch beim Fermentieren kannst du mit den Zutaten experimentieren. 

 

Wenn dein Ferment fertig ist, brauchst du nur noch etwas Geduld.

Mindestens 6-8 Wochen braucht der Vorgang nun.

Anfangs wird es blubbern und auch hier und da zischen, evtl. Flüssigkeit austreten, da durch die Gase Druck entsteht und sich der Überdruck manchmal den Weg aus dem Bügelglas bahnt.

 

Wichtig:

Achte darauf, dass dein Ferment immer mit genug Flüssigkeit bedeckt ist, damit sich kein Schimmel bildet.

 

Nach ungefähr 2 Monaten kannst du kosten, ob es dir sauer genug ist.

 

Sehr schmackhaft ist das Sauerkraut roh, vielleicht als Salat genossen mit etwas gesundem Öl.

Als Beilage zu Kassler oder Schweinshaxe, Grundlage für Krautpuffer und vieles mehr.

 

Eine kleine Portion Ferment täglich, z. B. Sauerkraut,  wird die guten Darmbakterien füttern.

Das angefangene Glas kühl und dunkel lagern. Bestenfalls im Kühlschrank.

 

Viel Spaß beim Nachmachen und Experimentieren!

 

 

 

 

 

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