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Paleo-Ernährung

Paleo (paläontologische/ steinzeitliche Ernährungsform)

 

In der Steinzeit wurden vor allem  ursprüngliche Formen der Nahrungsmittel genutzt und sorgten somit  für eine ausgewogene Ernährung.

 

Nüsse, Beeren, Pilze, Früchte der Natur im Allgemeinen, die mit frisch gefangenem Fisch oder Fleisch der gejagten Tiere ergänzt alles boten, was der Körper brauchte.

Ackerbau und Viehzucht und somit Getreide und Milchprodukte kamen erst viel später, auf dem Zeitstrahl der Menschengeschichte so ungefähr um 5 vor 12, dazu.

 

In der Steinzeit waren die Jäger und Sammler jeden Tag kilometerweit unterwegs um ihre Ernährung sicherzustellen und sahen sich manchen Gefahren gegenüber (Mammut, Säbelzahntiger etc).

Das Bewegungsprofil und auch andere natürliche biologische Faktoren, wie Sonnenbestrahlung, Kälte-Wärme-Reize, Stressverhalten sahen etwas anders aus als in der heutigen Zeit.

 

Evolutionsbedingt sind wir je nach Region diese Art der Ernährung gewohnt und der Körper kann diese verwerten.

Zucker gab es in Form von natürlichem Honig und er war eine Kostbarkeit.

Auch Obst, die Süssigkeit der Natur, stand nur saisonal zur Verfügung. Im Winter hatte man je nach Region in der man lebte, weniger Nahrung zur Verfügung, sodass die Menschen dieser Zeit auch schon Ketogene Phasen durchlebten, die sich mit LCHF-Phasen abwechselten.

 

Die Steinzeitmenschen waren, ebenso wie heute noch einige Naturvölker, z. B. in Afrika,  metabolisch flexibel und konnten problemlos zwischen dem Kohlenhydrat- und dem Fettstoffwechsel switchen, sodass die Körper immer schlank, leistungsfähig und übermäßig gesund waren.

 

Leider sind  heutige  Nahrungsmittel oft industriell be- und verarbeitet. Künstliche Zusatzstoffe, zuviel Zucker und ungesunde Fette machen es dem Körper schwer sie zu verarbeiten, sodass sich über lange Sicht schleichend Krankheiten einstellen.

Viele ernährungsbedingte Erkrankungen wie Adipositas, Diabetes aber auch die entzündlichen Erkrankungen und Autoimmunreaktionen sind hierauf zurückzuführen.

 

Die Paleo-Ernährung ist hier ein Ansatz, um zurück zu alter Leistungsfähigkeit und Gesundheit zu kommen.

Es werden Getreide und Milchprodukte vermieden, je nach Umsetzung durch den Einzelnen.

Pseudogetreide, wie Hirse oder Buchweizen werden jedoch gern genutzt und Kokos- oder Mandelmilch zum Beispiel können hier gute Alternativen darstellen.

 

Die Paleoernährung ist kein Leben wie in der Steinzeit, aber man versucht die Art der Ernährung in die heutige Zeit zu integrieren und nutzt Fleisch von Weidetieren, die den Großteil des Jahres draußen verbringen und dementsprechend artgerechter gehalten und gefüttert werden.

Viel Fisch, Nüsse, ihre Öle, jede Menge Gemüse und Obst runden den Speiseplan ab.

Durch ausreichende Bewegung in und mit der Natur soll dem Körper wieder das gegeben werden, was er über Jahrtausende gewohnt war.

 

Es wird ein Leben im Einklang mit der Natur angestrebt!

 

 

Bilder: Pixabay

 

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